Dirigent

Unser Dirigent - Kuno Rauch  

Dirigent Kuno Rauch

Kuno Rauch ist 1962 in Radolfzell geboren und aufgewachsen.

1971 bekam er seinen ersten Trompetenunterricht im Musikverein Markelfingen, später bei Heinrich Braun in Radolfzell und Prof. Horst Dieter Bolz in Trossingen. Bereits im Jahr 1973 trat er in das Jugendblasorchester Radolfzell ein, 1975 war er erster Bundespreisträger beim Wettbewerb JUGEND MUSIZIERT mit einem Trompetenquartett. Im Jahr 1979 wechselte er als Trompeter in die Stadtkapelle Radolfzell. Zwischen 1975 und 1979 war er auch Mitglied des "Sinfonischen Blasorchesters der Musikschulen Baden- Württembergs" einem Vorläufer des heutigen Landesjugendblasorchesters.

Nach Abitur und Bundeswehr begann Kuno Rauch 1985 eine Lehre als Orgelbauer in der Werkstatt "Mönch Orgelbau" in Überlingen/Bodensee. Im Beruf des Orgelbauers arbeitete er 17 Jahre lang. Seine Laufbahn als Dirigent begann 1997 mit der Übernahme des Musikvereins Böhringen, den er 9 Jahre lang leitete, zwei Jahre lang dirigierte er auch die dortige Jugendkapelle. Im gleichen Jahr begann Kuno Rauch eine nebenberufliche Ausbildung zum Blasorchesterdirigenten an der Bundesakademie in Trossingen (B-Schein) u.a. mit den Dozenten: Michael Stecher und Felix Hauswirth, die er 1999 abschloß. In den Jahren 1999 -2006 übernahm er das "Bläservororchester der Musikschule Radolfzell".

Einmal "angefressen" vom Dirigieren suchte er nach Weiterbildungsmöglichkeiten und begann 2002 das Studium Blasorchesterdirektion an der Hochschule für Musik und Theaterin Zürich, bei Hans-Peter Blaser, Abschluß mit "sehr gut" im Jahr 2006. Parallel zum Dirigierstudium begann er 2004 ein Trompetenstudium (Lehrdiplom) beim "Schweizerischen Musikpädagogischen Verband" (SMPV) ebenfalls in Zürich, bei Corrado Bossard im Hauptfach und Lukas Merki in der Fachdidaktik, welches er 2008 bzw. 2009 abschloß. Kuno Rauch besuchte Meisterkurse für Dirigieren bei Jan Cober und Tim Reynish. Außerdem belegte er zwei Semester lang die Kammermusikkurse für Barocktrompete bei Claude Rippas in Zürich.

Nach Abschluß des Dirigierstudiums nahm Kuno Rauch eine Stelle in Böblingen an, wo er von Januar 2007 bis April 2009 die Stadtkapelle Böblingen, das Jugendblasorchester und die Jugendkapelle leitete. Außerdem war er an der Musik- und Kunstschule Böblingen als Trompetenlehrer tätig. Seit 1999 auch Vizedirigent der Stadtkapelle Radolfzell, übernahm er das Orchester interimsmäßig im Jahr 2008, seit 2009 ist er fest als Dirigent der Stadtkapelle Radolfzell angestellt. Kuno Rauch leitet neben der Stadtkapelle Radolfzell seit 2005 auch den Musikverein Markelfingen.

Vorstandschaft

Die Vorstandschaft der Stadtkapelle Radolfzell

 

1. Vorstand

Thomas Späth

Thomas Späth

2. Vorstand

Marc Burger

Marc Burger

1. Kassier

Richard Christ

 

2. Kassier

Christoph Honsell

 

Schriftführer
Chronist

Tobias Haas

 

Pressearbeit

Lisa Tägtmeier

 

Festwirt

Roland Schuhwerk

 

Notenwart

Gabriel Deufel

 

Uniformwart

Katrin Frengele

 

Homepage

Chris Baar

 

 

Geschichte

Die Anfänge

Die Wurzeln der Sadtkapelle Radolfzell reichen bis ins Jahr 1772 zurück, in eine Zeit, in welcher Stadtpfeifer und Trommler das städtische Musikleben gestalteten. Bei verschiedensten Anlässen waren die Klänge der Musikanten zu hören, insbesondere auch beim Radolfzeller Hausherrenfest. Die Ausbildung der Musiker wurde von der Stadt bezuschußt. Von einer vereinsmäßig organisierten Kapelle kann man ab dem Jahr 1812 sprechen, in dem im Zuge der Gründung eines Bürgercorps auch ein Musikzug gebildet wurde. Der erste namentlich bekannte Dirigent hieß Johann Baptist Böhler. Er soll in seiner Laufbahn als Musiklehrer mehr als 1000 Schüler ausgebildet haben.

Zwischen 1840 und 1859 wurden die Bürgercorps, und somit auch ihre Musikkapellen zweimal aufgelöst und ein paar Jahre später wieder neu gegründet. Das tat dem Musikleben freilich keinen Abbruch, es wurde weiterhin geprobt und bei Feierlichkeiten musiziert, auch ohne Unterstützung durch die Stadt.

Nachfolger von Johann Baptist Böhler war ab 1844 Arsenius Pfaff, welcher auch den Radolfzeller Münsterchor leitete. 1859 konstituierte sich eine selbständige Bürgermusikgesellschaft. 1867 wurde Glasermeister Josef Anton Linder der Nachfolger von Pfaff und im selben Jahr vom Stadtrat als "Musikdirektor" bestätigt. Im Jahr 1874 wurde unter dem Einfluß der Zentrumspartei eine zweite Kapelle gegründet, der der Uhrmacher Louis Böhm vorstand. Sie nannte sich die "schwarze Kapelle" im Gegensatz zu der Kapelle Linders, welche als "rote Kapelle" bezeichnet wurde. Die Konkurrenz der beiden Kapellen endete mit dem Rücktritt Linders, welcher 1877 den Weg für eine Vereinigung der beiden Kapellen unter der Leitung von Louis Böhm freimachte. Allerdings dirigierte auch Linder die vereinigte Kapelle noch einmal und zwar von 1879-1882.

1895 erfolgte die Umbenennung von "Musikverein Radolfzell" in "Stadt- und Feuerwehrmusik Radolfzell". Schon damals war die Stadtkapelle eine der besten Musikantengruppen im Hegau, was sie bei den Wertungs -spielen des -zu dieser Zeit neu gegründeten- "Hegaumusik-verbandes", in den folgenden Jahrzehnten auch immer wieder unter Beweis stellte. Die weitere Entwicklung der Stadtkapelle bis heute verlief in etwas ruhigeren Bahnen als in den Anfangszeiten und es würde den Rahmen dieser kurzen Übersicht sprengen, die komplette Vereinsgeschichte niederzuschreiben.

Stadt- und Feuerwehrkapelle Radolfzell um 1903  

Stadt- und Feuerwehrkapelle Radolfzell um 1903

Stadtkapelle_1953   

Stadtkapelle beim Bundesmusikfest 1953 in Singen

 

Die Gegenwart

Im Jahre 1964 übernimmt Heinrich Braun die Musikkapelle, die sich seit 1947 "Stadtkapelle Radolfzell" nennt. Er löst Helmut Weigel ab, von dem sich die Stadtkapelle wegen schwerwiegenden Differenzen mit einigen Musikern trennt. Heinrich Braun wird die Geschicke des Orchesters für die nächsten 36 Jahre lenken. Er führt die Stadtkapelle zu neuen musikalischen Höhenflügen und macht sie zu einem der besten Vereinsblasorchester in Deutschland. Drei Goldmedaillen beim WMC Kerkrade in der 1. Division und der Sieg beim Wettbewerb 1995 beim Bundesmusikfest in Münster sind nur einige der Erfolge seines musikalischen Schaffens.

Stadtkapelle_1972

Stadtkapelle 1972

Außerdem gründet Heinrich Braun das Jugendblasorchester Radolfzell, welches er mit dem gleichen Erfolg leitet. Gründungsmitglieder des ersten Jugendblasorchesters gehören heute zur Vorstandschaft der Stadtkapelle und zum musikalischen Stamm. Auch heute noch bezieht die Stadtkapelle seinen Nachwuchs aus dem JBO. Ebenfalls in die Ära Heinrich Braun fällt die Gründung und Entwicklung der Musikschule Radolfzell von der Bläserschule zur moderenen Musikschule mit vielfältigem Angebot.

Im Jahr 2000 übernimmt Ladislaus Vischi die Leitung der Musikschule, des Jugendblasorchesters und der Stadtkapelle. Er leitet die beiden Orchester mit Geschick und künstlerischem Feingefühl. Die Stadtkapelle Radolfzell erringt unter seiner Leitung im Jahr 2001 eine Silbermedaille in der Konzertwertung beim WMC in Kerkrade, außerdem eine Goldmedaille im "Festivalwettbewerb". Gegenstand dieser Marschvorführung ist die "Hausherrenprozession" zu der Ladislaus Vischi eigens einen Marsch aus Themen des Hausherrenliedes und der Hausherrenlitanei arrangiert hat.

Die Hausherrenprozession gehört heute zum festen Repertoire der Stadtkapelle und wird jedes Jahr am Hausherrensonntag und -montag aufgeführt. Ein weiterer musikalischer Erfolg Vischis ist der Gesamtsieg beim CISM Wettbewerb 2002 in Goldach (CH).

Ladislaus Vischi ist auch Initiator des Marktplatzkonzertes, welches alljährlich unter dem Namen"Klassik am Marktplatz" (siehe Bild) stattfindet und bei dem die Stadtkapelle regelmäßig ein begeistertes Publikum hinterläßt.

Seit 2008 wird die Stadtkapelle von Kuno Rauch geleitet. Der jüngste Erfolg der Stadtkapelle fand im Jahre 2009 unter seiner Führung statt: beim Wertungsspiel in Überlingen am Bodensee errang die Stadtkapelle in der Höchststufe die Wertung: "mit hervorragendem Erfolg" und erreichte 97 von 100 Punkten.

 

Musikalische Erfolge

Die Stadtkapelle Radolfzell nimmt regelmäßig an Wertungsspielen und Wettbewerben teil. Es gab im Verlauf der letzten 35 Jahre sehr viele Erfolge, an die wir uns gerne erinnern. 

                           

 

Die Wichtigsten Wettbewerbe sind nachfolgend aufgelistet:

2013 Deutsches Musikfest Chemnitz: BDMV Konzertwettbewerb Kategorie 5; 5.Rang mit 92.3 Punkten

2013 Wertungsspiel des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee in der Klasse 5 "Konzertant" in Bohlingen: 95,66 Punkte

2012 Sieger in der Höchststufe im Blasorchesterwettbewerb „Flicorno d'oro“ in Riva del Garda (I)

2010 "Gold Diplom" beim Konzertwettbewerb des "Jungfrau Music Festival" in Interlaken (CH)

2009 "hervorragender Erfolg" mit 97 Punkten in der Höchststufe beim Wertungsspiel in Überlingen/ Bodensee

2005 WMC Kerkrade (NL) Silbermedaille 1. Division Goldmedaille Festivalwettbewerb

2003 1. Preis bei der Landesausscheidung des Deutschen Laienorchesterwettbewerbs

2002 Gesamtsieg beim CISM - Wettbewerb in Goldach (CH)

1997 5.Platz beim CISM - Wettbewerb in Aix les Bains (F)

1997 1. Platz beim Höchstklasswettbewerb des BDB in Lörrach - Hagen

1995 1. Platz beim Wettbewerb am Deutschen Musikfest in Münster

1993 WMC Kerkrade (NL) Goldmedaille 1. Division

1989 WMC Kerkrade (NL) Goldmedaille 1. Division

1988 1. Preis beim Deutschen Laienorchester- Wettbewerb in Berlin

1985 WMC Kerkrade (NL) Silbermedaille 1. Division

1981 WMC Kerkrade (NL) Goldmedaille 1. Division

1974 WMC Kerkrade (NL) Goldmedaille 1.Division

1971 Bundesmusikfest in Karlsruhe in der Höchststufe (1. Rang mit Auszeichnung)

1953 Bundesmusikfest in Singen in der Kunststufe (Note hervorragend)

 

 

Links

Externe Links

 

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