Stadtkapelle Radolfzell Sieger in der Höchststufe beim Flicorno d'Oro!

SÜDKURIER 28.12.2011

Ehrungen für Blasmusiker

Bei der Weihnachtsfeier der Stadtkapelle wurden Mitglieder für ihr langjähriges Engagement geehrt. Heinrich Braun nahm als Ehren-Verbandsdirigent die folgenden Ehrungen des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee vor: Melanie Fröhlich (Klarinette) und Lisa Tägtmeier (Querflöte) erhielten die Ehrung für 10-jährige Tätigkeit im Verband Hegau-Bodensee.

Bei der Weihnachtsfeier der Stadtkapelle wurden Mitglieder für ihr langjähriges Engagement geehrt. Heinrich Braun nahm als Ehren-Verbandsdirigent die folgenden Ehrungen des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee vor: Melanie Fröhlich (Klarinette) und Lisa Tägtmeier (Querflöte) erhielten die Ehrung für 10-jährige Tätigkeit im Verband Hegau-Bodensee. Christine Semrau (Querflöte) wurde für 25-jährige Tätigkeit im Verband geehrt. Sie erhielt die silberne Ehrennadel des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee sowie die Urkunde für 25 Jahre im Bund deutscher Blasmusikverbände.


SÜDKURIER 23.12.2011  Kupferschmid

Schöne Bescherung

Stadtkapelle und Jugendblasorchester spenden für Meinradshaus und Frauenhaus


Stadtkapelle und JBO überreichten die Spenden aus ihrem Advents-Benefizkonzert an die Pfarrei St. Meinrad und das Frauenhaus (v.l.): Stadtkapellen-Vorsitzender Thomas Späth, Pfarrer Bernhard Rigling, Renate Gundelsweiler und Geschäftsführer Christian Grams (Diakonisches Werk) sowie Ulrich Schad, Elternbeiratsvorsitzender des JBO.                                                                 

Ein sensationelles Spendenergebnis hat das Benefiz-Adventskonzert von Stadtkapelle und Jugendblasorchester eingebracht. Bei der Kollekte in der St. Meinradskirche zugunsten des im Bau befindlichen Meinradshauses und des Frauenhauses in gemeinsamer Trägerschaft von Diakonie und Caritas kamen stattliche 2100 Euro zusammen. „Eine unglaubliche Spendenbereitschaft“, kommentierte Ulrich Schad das Ergebnis, das drei- bis viermal so hoch wie in den Vorjahren ausfiel. In diesen Tagen übergaben Ulrich Schad und Stadtkapellen-Vorsitzender Thomas Späth die Spenden: 500 Euro gehen an das Radolfzeller Frauenhaus, das von Caritas und Diakonie getragen wird, für die dortige Kinderbetreuung. 1600 Euro erhält die Pfarrei St. Meinrad. Bewusst wollten Stadtkapelle und JBO die Spenden für Einrichtungen in Radolfzell zur Verfügung stellen. „Uns war wichtig, dass sich die Kinder im JBO mit dem Spendenzweck identifizieren können“, erklärte Ulrich Schad. „Im Falle des Frauenhauses spielten somit Kinder für Kinder.“ Die Spende für das Meinradshaus sollte auch ein Dank an die Pfarrei sein für die regelmäßige Bereitstellung der Kirche als Konzertsaal. Pfarrer Bernhard Rigling freute sich über die großzügige Spende. „Das hohe Spendenaufkommen zeigt auch, dass die Gemeinde den Neubau akzeptiert“, unterstrich er. Was die Kirche als Konzertsaal angehe, habe er manchmal allerdings ein Problem, gestand er – insbesondere, wenn es stehende Ovationen gebe. „Wenn in der Kirche jemandem Applaus gebührt, dann ist es der Herrgott“, macht er seine Einstellung deutlich. Ulrich Schad versprach, beim nächsten Konzert auf die „Applaus-Ordnung“ hinzuweisen.


SÜDKURIER 16.12.2011

Dank an verdiente Aktive

Ehrungen des Blasmusikverbandes und des Vereins erhielten Musikerinnen   und Musiker der Stadtkapelle Radolfzell


Ehrungen bei der Weihnachtsfeier der Stadtkapelle Radolfzell (von links): Kuno Rauch (Dirigent), Marc Baumgartner, Melanie Fröhlich, Lisa Tägtmeier,Thomas Späth, Erich Auer, Christine Semrau, Anita Rimmele.

Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier der Stadtkapelle Radolfzell wurden verdiente Mitglieder geehrt. Heinrich Braun als Ehren-Verbandsdirigent durfte die folgenden Ehrungen des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee vornehmen: Melanie Fröhlich, Klarinette, und Lisa Tägtmeier, Querflöte, erhielten die Ehrung für zehnjährige Tätigkeit im Verband Hegau-Bodensee. Christine Semrau, Querflöte, wurde geehrt für 25-jährige Tätigkeit im Verband. Sie durfte die silberne Ehrennadel des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee in Empfang nehmen sowie die Urkunde über 25 Jahre im Bund deutscher Blasmusikverbände. Anschließend wurden langjährige Mitglieder der Stadtkapelle vom ersten Vorsitzenden Thomas Späth ausgezeichnet: Marc Baumgartner, Trompete, für zehn Jahre aktives Musizieren in der Stadtkapelle. Anita Rimmele, Klarinette, und Thomas Späth, Trompete, wurden für 25 Jahre aktives Musizieren in der Stadtkapelle geehrt mit Urkunde und Anstecknadel. Eine ganz besondere Ehrung durfte Erich Auer, Saxophon, entgegennehmen. Für 60 Jahre aktives Musizieren wurde ihm ein Geschenk der Stadtkapelle überreicht. Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier der Stadtkapelle Radolfzell wurden verdiente Mitglieder geehrt. Heinrich Braun als Ehren-Verbandsdirigent durfte die folgenden Ehrungen des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee vornehmen: Melanie Fröhlich, Klarinette, und Lisa Tägtmeier, Querflöte, erhielten die Ehrung für zehnjährige Tätigkeit im Verband Hegau-Bodensee. Christine Semrau, Querflöte, wurde geehrt für 25-jährige Tätigkeit im Verband. Sie durfte die silberne Ehrennadel des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee in Empfang nehmen sowie die Urkunde über 25 Jahre im Bund deutscher Blasmusikverbände. Anschließend wurden langjährige Mitglieder der Stadtkapelle vom ersten Vorsitzenden Thomas Späth ausgezeichnet: Marc Baumgartner, Trompete, für zehn Jahre aktives Musizieren in der Stadtkapelle. Anita Rimmele, Klarinette, und Thomas Späth, Trompete, wurden für 25 Jahre aktives Musizieren in der Stadtkapelle geehrt mit Urkunde und Anstecknadel. Eine ganz besondere Ehrung durfte Erich Auer, Saxophon, entgegennehmen. Für 60 Jahre aktives Musizieren wurde ihm ein Geschenk der Stadtkapelle überreicht.


SÜDKURIER 06.12.2011 Autor: Peter Schmenger

Sakrales aus Klassik und Moderne

Radolfzell – Mit dem Applaus konnten sich die Zuhörer am Ende des Adventskonzertes nicht mehr zurückhalten. Der letzte Ton war im großen Raum noch nichtausgeklungen, da setzte der Beifall bereits einund schien kein Ende nehmen zu wollen.„Es wird besinnlich, fröhlich und festlich“, hatte Thomas Späth,Vorsitzender der Stadtkapelle, zu Beginn des Abends versprochen.

                                                  Jugendblasorchester und Stadtkapelle  beim Adventskonzert in der Meinradskirche. Den Abschluss des Konzerts bildet traditionell die gemeinsame Zugabe beider Orchester.     
                                                                     Bild: Schmenger



Dieses Versprechen lösten Jugendblasorchester und Stadtkapelle unter der Leitung von Kuno Rauch ein. Beide Orchester hatten für das Benefizkonzert in der Meinradskirche neue Stücke einstudiert, die siejetzt präsentierten. Mit dem Jugendblasorchester hatte Dirigent Kuno Rauch in Vertretung des erkrankten Ladislaus Vischy seit Ende der Sommerferien geübt. Wegen seiner Erkrankung konnte Vischy nur als Zuhörer beim Konzert beiwohnen. Er gratulierte Kuno Rauch am Ende für das gelungene Konzert.

Mit einem festlichen „Wachet auf“ von Johann Sebastian Bach begann das Jugendblasorchester den Konzertabend. Es folgte „A Little Concert Suite“ des amerikanischen Komponisten Alfred Reed. Die vier abwechslungsreichen Sätze, ein Marsch, eine liebliche Siciliana, ein heiteres Scherzo und eine Gigue, ließen keine Langeweile aufkommen. Mit dem Stück „Exodus“ von Ernest Gold hatte sich Kuno Rauch dann wieder für ein Werk eines amerikanischen Komponisten entschieden. Noch einmal sakral wurde es zum Abschluss des ersten Konzertteiles: „Give us peace“ wurde vom Niederländer Henk van Lijnschooten unter dessen Pseudonym Ted Huggens arrangiert. Die beiden Solotrompeten wurden von Benedict Goertz und Marc Uhl gespielt.

Die Stadtkapelle hatte die Proben für das Konzert Anfang Oktober begonnen. Ihren Konzertteil eröffneten die Musiker mit „Jupiter Hymn“ des englischen Komponisten Gustav Holst. Die danach gespielte „Second Suite in F“ von Holst entstand 1911. Die vier Sätze boten mit zarten und vollen Passagen reichlich Abwechslung. Bei „Russian Christmas
Music“ von Alfred Reed übernahm Diana Kehrer am Englischhorn, das Alt-Instrument aus der Gruppe der Oboen, die Solostimme. Die gemeinsame Zugabe beider Orchester bildete das Stück „Highland Cathedral“ der beiden Komponisten Michael Korb und Uli Roever.

Mit der Auswahl der Werke und ihrer Darbietung hatten Dirigent und Orchester den Nerv der Besucher getroffen.
Immer wieder applaudierten Zuhörer spontan auch zwischen den einzelnen Sätzen, was von manchen wenig wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde. Offenbar kennt nicht jeder, der von der Musik begeistert ist, die ungeschriebenen Applausregeln. Dabei ist es recht einfach: Verlässt der Dirigent das Pult, ist das Stück beendet, dann wird geklatscht. Bleibt der Dirigent am Pult stehen, kommt ein weiterer Satz.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------


SÜDKURIER 16.10.2011 Autor: Peter Schmenger

Eine musikalische Zeitreise Stadtkapelle begeistert mit abwechslungsreichem Programm.

Münsterbauverein lud zum dritten Münsterkonzert

Das Votum der Konzertbesucher war eindeutig: der minutenlange Applaus am Ende des Münsterkonzertes war der wohlverdiente Lohn für die Musiker der Stadtkapelle. Der Münsterbauverein hatte das Ensemble zum dritten Münsterkonzert verpflichtet. „Bei der Konzeption der Münsterkonzerte sollen jeweils wechselnd örtliche und überörtliche Spitzenensembles auftreten“, so Pfarrer Michael Hauser in seiner kurzen Begrüßung. Die Wahl fiel dieses Jahr auf die Stadtkapelle. In Abstimmung mit dem Münsterbauverein hatte Dirigent Kuno Rauch ein abwechslungsreiches und für Musiker wie Zuhörer teils sehr forderndes Programm zusammengestellt. Es entpuppte sich auch als eine Zeitreise durch rund 400 Jahre Musikgeschichte. Abwechslungsreich war auch die Art der Darbietung. Begann Solistin Monika Peschel ganz alleine mit der Allemande von Johann Sebastian Bach auf ihrer Querflöte den Abend, so steigerte sich im Laufe des Konzertes die Besetzung immer weiter, um am Schluss des Konzertes das Münster klanglich voll auszufüllen. Blechbläser von der Empore wechselten sich mit dem Klarinettenquintett vor dem Altar ab. Es war dabei nicht nur ein klanglicher Gegensatz sondern auch ein direkter Vergleich zwischen Ende der Renaissance, des Barocks und der Wiener Klassik. Mit der rund zwanzigminütigen Komposition Missa Brevis des zeitgenössischen Komponisten Jacob de Haan präsentierte die Stadtkapelle eine komplette Messe. Richtig anspruchsvoll für Musiker und Konzertbesucher waren die beiden abschließenden modernen Kompositionen „Kaddisch“ von William Francis McBeth und „Et in Terra Pax“ von Jan van der Roost. In nur sechs Wochen haben die Musiker das Programm auf die Beine gestellt. „Das geht nur mit der Stadtkapelle“, erklärte Dirigent Kuno Rauch nach dem Konzert. Anstrengend sei das Konzert gewesen, bestätigte Trompeter Tobi Franz nach dem Konzert, nicht immer hörte man die Musiker im anderen Seitenschiff, daher müsse man sich vollends auf den Dirigenten verlassen.

Der Münsterbauverein hatte zum dritten Münsterkonzert das Ensemble der Stadtkapelle verpflichtet.

Bild: Schmenger





-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SÜDKURIER 27.09.2011 Autor: Nicola M. Westphal

Seerenadenkonzert in Markelfingen!

90 Jahre Musikverein Markelfingen, dieses Jubiläum wurde mit dem „Tag der Blasmusik des Bezirks Bodanrück“ verbunden. Das Wetter bot optimale Bedingungen für die Open-Air-Veranstaltung. Den Auftakt bildete am Samstagabend ein Benefizkonzert am Markelfinger Badestrand. Die Stadtkapelle Radolfzell zeigte mit Stücken wie „Festmusik der Stadt Wien“, einem „Spanischen Zigeunertanz“ bis hin zu „Great Hits der 60er“ ein abwechslungsreiches Repertoire. Die Bestuhlung reichte für die zahlreich erschienenen Gäste nicht aus, so dass viele das Konzert stehend oder gar auf mitgebrachten Picknickdecken verfolgten. Die untergehende Sonne und viele aufgestellte Kerzen sorgten für eine zauberhafte Kulisse. Im Eingang war ein Pavillon aufgebaut, in dem es kleine Häppchen und Sekt gab. Den Erlös aus dem Verkauf spendete Dirk Wilhelmsen, Betreiber des Campingplatzes, für den Bau des neuen Markelfinger Musikhauses. Angesprochen auf die großzügige Spende sagte Dirk Wilhelmsen bescheiden: „Es ist doch selbstverständlich, dass wir den Markelfinger Musikverein unterstützen.“ Auch die Feuerwehr stand dem Musikverein tatkräftig zur Seite. Sie baute die Bühne und die Sitzreihen auf und am selben Abend wieder ab. Schließlich musste die Bühne am Sonntagmorgen wieder neben der Markolfhalle stehen. Auch der Markelfinger Narrenverein und Gesangsverein unterstützten das Fest tatkräftig.

Fotos: Nicola M. Westphal



 




Südkurier Fotogalerie  "SeerenadenkonzertMarkelfingen"

----------------------------------------------------------------------------------------------

SÜDKURIER 05.07.2011 Autor: Nicola M. Westphal

Die spanischen Momente des Lebens                                                Mit einer „Spanischen Nacht“ unterhielt die Stadtkapelle Radolfzell auf dem Marktplatz rund 600 Zuhörer.

Stimmungsvolles Konzert auf dem Marktplatz: Der spanische Abend der Stadtkapelle am Samstag war bestens besucht. Bild: Gerald Jarausch Radolfzell – Mediterranes Flair weht über den Radolfzeller Marktplatz. Dieser ist kaum wiederzuerkennen. Stuhlreihen, dazwischen lange, rote Teppichbahnen, Scheinwerfer. Die 540 Sitzplätze sind begehrt. Viele Besucher müssen sich mit einem Stehplatz zufrieden geben, stehen mit einem Glas Rotwein in der Hand entspannt entlang des Radolfzeller Münsters. Dann, um 21 Uhr, betritt Dirigent Kuno Rauch mit acht seiner Musikerinnen und Musiker die Bühne. Mit „Sevilla“ von Isaak Albeniz eröffnen sie die Open-Air-Veranstaltung und führen das Publikum in eine „Spanische Nacht“. Als sich das gesamte Orchester auf der Bühne versammelt, folgen die Musikstücke Schlag auf Schlag. Das Programm ist mitreißend, facettenhaft und verzaubert das Publikum. Unter dem Motto „Flamenco – Fiesta – Spanische Nacht“ hat Kuno Rauch ein Repertoire zusammengestellt, das sehr unterschiedliche Stilrichtungen beinhaltet. Tänze, wie der Flamenco, Jota, Fandango und Paso Doble, vermischen sich mit Jazz und Popmusik.






Stimmungsvolles Konzert auf dem Marktplatz:
Der spanische Abend der Stadtkapelle am Samstag
war bestens besucht.


Bild: Gerald Jarausch

Vor der Pause gibt es noch einen besonderen musikalischen Leckerbissen. Tenor Thomas Kauter singt „Granada“ von Augustin Lara. Keine leichte Aufgabe, denn dieses weltbekannte Stück ist schon von nahezu allen bedeutenden Tenören interpretiert worden. Thomas Kauter mit musikalischen Größen wie Placido Domingo oder Mario Lanza zu vergleichen, wäre wohl vermessen, aber er meistert seine Aufgabe mit Bravour. Hatte er doch eigens für die Darbietung dieses Ohrwurms Spanisch gelernt.

Die Mitglieder der Trachtengruppe „Alt Radolfzell“ haben in der Pause alle Hände voll zu tun, denn sie sind für die Bewirtung zuständig. Rund um die Weinstände nutzen viele Besucher die Gelegenheit zum Plaudern. Immer wieder hört man Begeisterung und großes Lob für diese Veranstaltung, die ohne Sponsoren nicht möglich gewesen wäre. Den Sponsoren hatte man als kleines Dankeschön Plätze in der ersten Reihe reserviert. Dieser Sitzplatz wird Peter Zinsmaier, Vertreter der Sparkasse Singen-Radolfzell, nach der Pause zum Verhängnis. Das Moderatoren-Duo Romy und Franz Bromma, beide von der Trachtengruppe „Alt Radolfzell“, holen ihn spontan auf die Bühne und erteilen ihm einen Crash-Kurs in Paso Doble. Peter Zinsmaier beweist dabei mehr Humor als Talent und wird deshalb schnell von seiner Aufgabe entbunden. Der Eintritt für diese Veranstaltung war frei, jedoch hoffte die Stadtkapelle auf Spenden. Nach zwei Zugaben verlassen die Besucher den Marktplatz und diejenigen, welche die Aufführung zu schätzen wissen, spenden bereitwillig.

Dass man anscheinend vor einem internationalen Publikum gespielt hatte, war später daran zu erkennen, dass in den Spendengeldern neben Euros auch Franken und US-Dollars zu finden waren. Es sei denn, es handelte sich um Devisenreste eines Amerika-Urlaubes. Die Dollars in kurzfristig verwertbare klingende Münze zu wechseln, wäre Peter Zinsmaier sicher leichter gefallen als die Rolle des Vortänzers. Aber auch in dieser bleibt er vielen in guter Erinnerung

SÜDKURIER Fotogalerie "Klassik am Marktplatz"

---------------------------------------------------------------------------------------------------
SÜDKURIER 22.06.2011
Autor: Anja Arning

Marktplatz wird zur Arena                                                         Das Konzert der Stadtkapelle auf dem Marktplatz steht unter dem Motto „Spanische Nacht“.  Zuschauer können sich auf einige Überraschungen gefasst machen.

     Bild: Arning

Thomas Kauter und Dirigent Kuno Rauch (rechts) haben sich schon einmal dem Motto „Spanische Nacht“ angepasst. Für das Konzert der Stadtkapelle auf dem Marktplatz sind in diesem Jahr einige Überraschungen geplant.

Sie haben eine Überraschung geplant. Eine spanische Nacht soll das beliebte Konzert der Stadtkapelle „Klassik am Marktplatz“ werden, und zwar nicht nur musikalisch, sondern auch atmosphärisch. Wie das genau funktioniert, wollen Dirigent Kuno Rauch und Thomas Kauter, der Organisator, noch nicht im Detail verraten. So viel nur: Die Zuschauer werden in einer Arena sitzen, ganz anders angeordnet als in den vergangenen Jahren und auch sonst haben sich die Mitglieder der Stadtkapelle so einiges einfallen lassen, um die Zuhörer zu beeindrucken. „Die Musik ist es wert, unter einem anderen Aspekt dargestellt zu werden“, erklärt Kauter. Er, der Architekt, hat sich der Bespielung des Raumes Marktplatz angenommen und bringt viel Energie und Ideen ein. „Die Zuhörer und Zuschauer haben dann was davon. Das zündet richtig!“, ist er sich sicher. Gemeinsam mit Kuno Rauch ist er auf die Idee gekommen, das bekannte Konzert der Stadtkapelle etwas zu verändern. Schon seit 2002 spielen die Musiker im Sommer umsonst und draußen auf dem Marktplatz. Das Ziel ist auch, mit dem vom Kulturamt veranstalteten Konzert das Publikum für Musik zu begeistern. Das fällt in einem ansprechend gestalteten Rahmen natürlich leichter. „Wir wollen die Leute in die Arena locken, mit Konzerten im Milchwerk holt man schwer die Leute hinter dem Ofen vor“, so Kauter. Auf dem Marktplatz soll die Musik dann ihr übriges tun. Das Leitmotiv Spanien steht schon länger fest – es bildet den roten Faden. „Die Musik ist vielseitig und vereint viele Stile“, erklärt Dirigent Kuno Rauch seine Auswahl der Stücke, von denen man manche nicht unbedingt spontan unter den Oberbegriff Spanien stellen würde. „Innuendo“ von Queen, das Flamenco-Elemente beinhaltet, ist genau so im Programm wie „El Camino Real“ von Alfred Reed oder ein spanischer Zigeunertanz. „Der Schwerpunkt liegt auf unterhaltender Musik“, sagt Rauch. Seit dem Frühjahrskonzert wird geprobt, dazwischen war die Stadtkapelle in der Partnerstadt Istres. Mit etwa 60 Musikern sei die Stadtkapelle inzwischen gut besetzt, findet der Dirigent. „Alle haben ein sehr gutes Niveau.“ Wie groß das spanische Talent der Musiker ist, wollen sie beim Marktplatzkonzert beweisen. Am 2. Juli ist die Arena ab 20.30 Uhr geöffnet, das Konzert beginnt um 21 Uhr. Etwa 500 Musikfreunde finden dort einen Sitzplatz. Und ein bisschen Stierblut gibt es auch.

--------------------------------------------------------------------------------------------------

SÜDKURIER 19.04.2011 Autor: Suzanne Glocker

Musiker machen gute Laune
Das gemeinsame Frühjahrskonzert von Stadtkapelle und Jugendkapelle Radolfzell war reich an musikalischen Glanzleistungen und Überraschungen.
Radolfzell – Das eine oder andere Musikstück lässt sich nur spielen, wenn man die passenden Solisten zur Hand hat. Regelmäßig stehen Dirigenten vor diesem Problem. Nicht so Kuno Rauch in diesem Jahr. Der Dirigent der Stadtkapelle Radolfzell erfüllt sich mit dem diesjährigen Frühjahrskonzert einen lang ersehnten Wunsch. Es ist das Stück „Saxpack“ von Otto M. Schwarz, ein komponierter Krimi, dessen Herausforderung im Wechsel von Alt- zu Sopran-Saxophon liegt. „Ich wollte dieses Stück schon immer einmal spielen“, sagt Dirigent Kuno Rauch. Und mit dem Solisten Alexander Bührer ist dies ein voller Erfolg. Mit scheinbarer Leichtigkeit spielt der Saxophonist einen der Höhepunkte des Konzerts.

Ebenso glücklich kann sich der Dirigent der Jugendkapelle, Ladislaus Vischi, schätzen. Mit dem Querflöten- Solo in „Concertino opus 107“, komponiert von Cécile Chaminade, versetzt Claudia Bruttel das Publikum in Begeisterung. Was für die Qualität der Jugendkapelle spricht. Auch das dynamische und abwechslungsreiche Stück „Absalon“ des belgischen Komponisten Bert Appermont kann nicht von jedem Jugendorchester in dieser Qualität gespielt werden. Und die Jugendkapelle Radolfzell macht „Absalon“ zum Höhepunkt ihrer musikalischen Darbietung.

Auch die Ehrungen des Blasmusikverbands Hegau Bodensee (BHB) tun der Stimmung im Milchwerk keinen Abbruch. Immerhin ehrt Ulrich Kiecza, Präsident des Verbands, zwei in Radolfzell bekannte Größen. „Mit Stolz und Freude vergebe ich heute Abzeichen, die leider immer seltener zu vergeben sind“, so Ulrich Kiecza. Für 20 Jahre in der Funktion als Vorsitzender gibt es für Dietmar Baumgartner und für 20 Jahre Tätigkeit als Festwirt für Roland Schuhwerk die goldene Verdienstnadel des BHB. Auch Thomas Spät, der vor kurzem das Amt als Vorsitzender der Stadtkapelle von Dietmar Baumgartner übernahm, hat noch eine Überraschung für ihn: „Dietmar Baumgartner gebührt heute die Ehre, das Stück ‚Oh happy day‘ als Zugabe zu spielen. Ohne Noten, versteht sich.“

Wie nicht anders zu erwarten, nimmt Dietmar Baumgartner, der selbst erst kurz vor Beginn des Konzerts von seinem Solo erfuhr, die Herausforderung an. Zur Freude des Publikums. „Das wird schon gut gehen“, sagt er und wirft einen kurzen Blick auf den Notenständer des Dirigenten, scheint aber nichts zu finden, was ihm bei seinem Solo helfen könnte. „So kennen wir Dietmar“, flüstert jemand aus dem Publikum, das sich über den Überraschungsauftritt amüsiert. Alles geht gut, Dietmar Baumgartner zeigt nicht nur sein musikalisches Können, sondern demonstriert auch ein gutes Erinnerungsvermögen. Damit ist wieder bestätigt, dass das ein oder andere Stück eben nur gespielt werden kann, wenn es die passenden Solisten dafür gibt.


Dietmar Baumgartner bei seinem Überraschungssolo während des Frühjahrskonzertes.

Link zu Bilder im Südkurier zum Frühjahrskonzert der Stadtkapelle

------------------------------------------------------------------------------------------------
SÜDKURIER 19.04.2011

Ehrungen bei der Stadtkapelle
Bernd Bosch: Aufgrund seiner 40-jährigen aktiven Tätigkeit wurde Bernd Bosch zum Ehrenmitglied der Stadtkapelle Radolfzell ernannt. Seine musikalische Laufbahn begann er 1965 mit der Ausbildung an der Tuba bei Heinrich Braun.
1970 trat er in die Stadtkapelle Radolfzell ein und hat seither an allen Wettbewerben und Konzertreisen der Kapelle teilgenommen. Seit 1978 ist er im Vorstand der Stadtkapelle aktiv. Erst als Beisitzer, dann als Schriftführer bis 1985, ab 1989 als zweiter Kassierer und seit 2002 als erster Kassierer. Bernd Bosch hat außerdem seit den Anfängen in der Froschenkapelle mitgewirkt und ist seit Anfang der 80er Jahre Mitglied im Hannoken-Sextett.

Dietmar Baumgartner: Auch der langjährige Vorsitzende wurde aufgrund seiner 40-jährigen aktiven Tätigkeit zum Ehrenmitglied ernannt. 1965 nahm er Trompetenunterricht bei Heinrich Braun und musizierte seit 1967 im Jugendblasorchester. Mit Kollegen erspielte er sich im Sextett einen zweiten und dritten Bundespreis bei Jugend Musiziert. Seit 1970 spielt Dietmar Baumgartner in der Stadtkapelle Radolfzell und seit 1989 leitete er diese als Vorsitzender. Seine Fähigkeit zur Integration, Führung und sein Draht zu jungen Menschen zeichneten ihn über all die Jahre aus. Außerdem ist er seit 1970 in der Froschenkapelle aktiv, die er von 1984 bis 2000 leitete. Bis heute leitet er darüber hinaus das Hannoken-Sextett. Weitere Stationen seines musikalischen Werdegangs unter anderem: Erster Trompeter im Bodensee-Quintett (1984 – 1989), Blue-Frog-Jazz Orchester.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SÜDKURIER 14.04.2011

Musiker streben Höchstleistungen an

Die Stadtkapelle Radolfzell will zwar in diesem Jahr nicht an Wettbewerben teilnehmen, strebt aber dennoch musikalische Höchstleistungen an. Zum Beispiel beim Frühlingskonzert am 17. April.


   Die Stadtkapelle probt fleißig im
   Beethovensaal der Musikschule
   für das Konzert am Sonntag, 17. April.


Bild: Peter Schmenger

Radolfzell – Seit rund vier Wochen führt Thomas Späth als Vorsitzender die Stadtkapelle.    Der frühere langjährige Vorsitzende Dietmar Baumgartner hatte bei den Neuwahlen zum Vorstand nicht mehr kandidiert. Thomas Späth betont, die Stadtkapelle werde den eingeschlagenen Weg weitergehen. Nach den Erfolgen in Überlingen und in Interlaken in den vergangenen beiden Jahren steht dieses Jahr kein musikalischer Wettkampf an,       wie Thomas Späth und Dirigent Kuno Rauch mitteilten.

„Es ist uns gelungen, in der Höchststufe zu spielen“, so Thomas Späth und Kuno Rauch,  das solle auch weiterhin so bleiben. Die Musiker hätten dies auch bei einer internen Umfrage als Ziel angegeben. Die daraufhin erstellte Fünf-Jahres-Agenda verbinde den Spaß am gemeinsamen Musizieren mit dem Erreichen von musikalischen Höchstleistungen.        Positiv bewerteten die Musiker die Teilnahme am Dirigentenkongress als Lehrorchester vor zwei Wochen. Es sei sehr interessant gewesen gezeigt zu bekommen, warum bei manchen Dirigenten die Kommunikation besser funktioniert als bei anderen. Für Thomas Späth war es auch eine „Erkenntnis, dass wir einen guten Dirigenten vorne stehen haben“.

Für 2013 ist die Teilnahme beim World Music Concours, der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Blasmusik, in Kerkrade in den Niederlanden vorgesehen. Dieser Wettbewerb findet nur alle vier Jahre statt. Statt eines Wettbewerbs plant die Stadtkapelle dieses Jahr eine Konzertreise nach Istres. „Das ist das Ereignis dieses Jahr“, so Kuno Rauch. Zu dieser

Konzertreise passt auch das Programm beim gemeinsamen Frühlingskonzert mit dem Jugendblasorchester kommenden Sonntag im Milchwerk. Die Suite Francaise wurde von Darius Milhaud komponiert, um jungen Amerikanern den Einsatz ihrer Väter beim Zweiten Weltkrieg in Frankreich näher zu bringen. Jazz- und Latin-Anleihen hat das Werk „Saxpack“ des Komponisten Otto M. Schwarz. Solist ist Alexander Bührer, Alt- und Sopransaxophon.
Basierend auf dem Musical „Zaad von Satan“ entstand die „Saga Candida“ von Bert Appermont. Dirigent Kuno Rauch, der die Auswahl der Stücke alleine trifft, hat das Werk bei einem Meisterkurs unter Leitung von Dirigent Jan Cober mit dem Leipziger Rundfunkblasorchester kennen gelernt. Kuno Rauch hat sich außerdem für einen Marsch des Komponisten John Williams aus dem Film „1941“ entschieden.

Das Jugendblasorchester ist ein wichtiger Baustein der Stadtkapelle. Es wird unter der Leitung von Ladislaus Vischy den Anfang des Konzertes machen.
Karten im Vorverkauf gibt es bei der Tourist info am Bahnhof bis Freitag um 11 Uhr       oder bei Diez Parkett- und Fußbodentechnik in der Bismarckstraße bis Samstag 12 Uhr.   Das Frühlingskonzert beginnt am Sonntag um 18 Uhr im Milchwerk in Radolfzell.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SÜDKURIER 12.03.2011

Fünf Fakten zur Stadtkapelle

1 Warum gibt Dietmar Baumgartner den Vorsitz ab?    Dietmar Baumgartner (Bild) gibt nach 22 Jahren den Vorsitz der Stadtkapelle aus persönlichen und terminlichen Gründen ab. Sein politisches Engagement im Gemeinderat und im Kreistag lassen ihm nur wenig Zeit. Er hofft, durch die Abgabe des Vorsitzes auch seine angeschlagene Gesundheit wieder in den Griff zu bekommen.   

2 Welches waren die herausragenden Ereignisse für die Stadtkapelle in dieser Zeit? Die Stadtkapelle hat national und international einen guten Ruf. Diese gute musikalische Leistung motiviere ungemein, so Baumgartner. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm die Konzertreise nach Chimki in Russland 1992. Orchesterreisen seien wichtig. Sie erweitern den Horizont, weil das Orchester während dieser Reise zusammen bleiben muss. Die Musik verbinde nach innen und außen. „Ich wünsche mir, dass es so gut weiterläuft wie bisher“, so Baumgartner. Zukünftig könne er sich auch den Aufbau eines klassischen Bläserensembles vorstellen.

3 Wie entwickelte sich die Stadtkapelle?                                                              Als Heinrich Braun die Leitung der Stadtkapelle übernahm, um sie wieder aufzubauen, warb er in den Schulen für die damalige Bläserschule, die heutigen Musikschule. Diese bildete junge Menschen für das Jugendblasorchester aus, die, wie heute noch, dann zur Stadtkapelle wechseln können. Dietmar Baumgartner hat mit neun Jahren angefangen, Trompete zu lernen. Er hatte davor erste Erfahrung mit der Melodika gesammelt. Seit 40 Jahren spielt er in der Stadtkapelle und wurde kürzlich zum Ehrenmitglied ernannt.

4 Wer ist im neuen  Vorstand?   

Gewählt wurden Thomas Späth (Vorsitzender), Marc Burger (2. Vorsitzender), Isabell Kassner (Schriftführerin), Christine Semrau (2. Kassiererin), Roland Schuhwerk (Beisitzer Festwirt), Wolfgang Riester (Beisitzer Homepage), Cornelia Keser (Kassenprüferin). Weiterhin sind im Vorstand vertreten: Bernd Bosch (1. Kassierer), Carmen Henkel (Beisitzer Notenwart), Klaus Bosch (Beisitzer Uniform), Gabriel Deufel (Chronist und Probenliste), Eva Grosshardt (Pressewart), Elisabeth Rauch-Hurt (Kassenprüferin) sowie Dirigent Kuno Rauch und Oberbürgermeister Jörg Schmidt.